Chronik

Die Ökumenische Sozialstation in Kaiserslautern gibt es seit fast 30 Jahren. Die Wurzeln unserer Tätigkeit reichen jedoch viel weiter zurück.

Bereits Im 19. Jahrhundert gab es die Gemeindeschwestern der evangelischen und katholischen Orden, die für die Versorgung alter und kranker Mitmenschen Tag und Nacht unterwegs waren. Sie gehörten zu den Kirchengemeinden und wurden durch die Krankenpflegevereine finanziert.

Im Laufe der Jahre standen jedoch immer weniger Nachwuchskräfte zur Verfügung um die stetig zunehmenden Aufgaben zu bewältigen. Aus dieser Situation heraus musste ein neuer Weg gesucht und gefunden werden.

Dies geschah in Rheinland-Pfalz durch die flächendeckende Einrichtung von Sozialstationen. Die Besonderheit dass die Gebiete der ev. Landeskirche der Pfalz und der Diözese Speyer deckungsgleich sind, ermöglichte den Kirchenverantwortlichen große, leistungsstarke ökumenische Einrichtungen zu gründen die als gelebte Ökumene Vorbildcharakter haben. Die Kirchengemeinden und Krankenpflegevereine schlossen sich zu eingetragenen Vereinen zusammen.

Am 18.11.1974 wurde die Satzung beschlossen und damit der Grundstein für unsere heutige Ökumenische Sozialstation Kaiserslautern e.V. gelegt. Am 1.Oktober 1976 begann die offizielle Arbeit der Ökumenischen Sozialstation Kaiserslautern e.V. in der Mannheimer Strasse 21, mit 24 Beschäftigten.


Im Jahre 1995 war mit der flächendeckenden Einführung von Ambulanten Hilfe Zentren eine Teilung in zwei Standorte - AHZ Süd-Ost und AHZ Süd-West - der Umzug der Verwaltung in die Albertstrasse verbunden.

Durch die Novellierung des Landespflegegesetzes mit Wirkung zum 01.01.2006, konnten die beiden Stationen wieder zu einem Standort zusammengeführt werden.